Fastenzeit

Mit dem Ende des Faschings, der in vielen Orten gefeiert wird, aber kein kirchliches Fest ist, beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit.

Fasten bedeutet eine Zeit lang auf schöne Dinge, wie zum Beispiel Süßigkeiten oder Fernsehgucken, zu verzichten.

Der Aschermittwoch bekam seinen Namen durch einen alten Brauch: Als Zeichen der Umkehr zu Gott zogen die Leute einfache Kleider an und streuten Asche auf ihr Haupt.

Nach christlicher Zeitrechnung beginnt jetzt die Vorbereitungszeit auf das Osterfest, die vierzig Tage dauert.

 

→ In unserer Kirchengemeinde erstellen wir ein Fastenbüchle. Das aktuelle Fastenbüchle kann hier heruntergeladen werden. Es soll uns über die Fastenzeit begleiten und zum Nachdenken anregen.

 

Wir nennen die Fastenzeit auch Passionszeit.

Passion heißt „Leiden“, und in diesen Wochen denken wir in der Kirche an das Leben Jesu vor seinem Tod.

Palmsonntag

Am Sonntag vor Ostern hören wir die Geschichte, wie Jesus in Jerusalem einzog. Er ritt auf einem Esel und wurde von den Menschen mit Palmzweigen begrüßt.

Gründonnerstag

Der Tag hat seinen Namen nach dem alten Wort „greinen“, das heißt übersetzt „weinen“.

Am Gründonnerstag hören wir von Jesu Gesprächen mit seinen Freundinnen und Freunden und von dem letzten gemeinsamen Essen mit ihnen. Zur Erinnerung daran feiern wir an diesem Tag in der Kirche das Abendmahl.

Karfreitag

Der Freitag vor Ostern heißt Karfreitag. „Kara“ ist ein altes Wort für: Klage, Trauer. An diesem Tag denken wir im Gottesdienst an Jesu Verurteilung, seine Kreuzigung und seinen Tod. Er ist ein Tag des Fastens und der Stille.

Ostern

Ostern ist das wichtigste und älteste Fest der Christenheit. Wir zünden die große Osterkerze an, singen Osterlieder und hören die biblische Geschichte:

Am frühen Morgen gingen die Frauen zum Grab. Aber der Stein davor war weggerollt, und ein Engel sprach zu ihnen: „Jesus ist nicht hier. Er ist auferstanden!“